Advocatenkantoor Bolton
 |  Advocatenkantoor Bolton 2018  | Rennemigstraat 17 A |  | 6413BR | Heerlen 

Kündigung in Holland - Kündigungsschutz in Holland

In bestimmten Fallen kann ein Arbeitnehmer sich auf Kündigungsschutz, opzegverbod, berufen. Besonderen Kündigungsschutz genießen erkrankte Arbeitnehmer, Schwangere, Behinderte und Betriebsratsmitglieder.

Entlassungsbewilligung Arbeitsamt UWV

Der         Arbeitgeber         kann         aufgrund         seiner         freier         Unternehmerentscheidung, ondernemersvrijheid,   kündigen   um   Arbeitsplätze   abzubauen   oder   seinen   Betrieb   -   teilweise -   stillzulegen.   Auch   kann   er   ein   Arbeitnehmer   kündigen   bei   langandauernde   Krankheit,   häufige   Kurzerkrankungen,   Entzug   des Führerscheins oder Verlust der Arbeitserlaubnis. Der   Arbeitgeber   muss   dafür   beim   zuständigen   Arbeitsamt,   UWV-Werkbedrijf,   ein   Entlassungsbewilliging,   ontslagvergunning, beantragen    um    einen    Beschäftigten    fristgerecht    aus    personen-    oder    betriebsbedingten    Gründen    entlassen    zu    können.    Das Arbeitsamt   prüft   dabei,   ob   ein   Entlassungsgrund   vorliegt.   Der   Arbeitgeber   muss   dem   Antrag   geeignete   Unterlagen   beifügen.   Vor Erteilung   der   Entlassungsbewilligung   werden   beide   Seiten   vom   Arbeitsamt   angehört.   Wenn   die   Entlassungsbewilligung   erteilt wird,   muss   innerhalb   von   acht   Wochen   die   fristgerechte   Kündigung   ausgesprochen   werden.   Die   Kündigungsfrist   beginnt   mit dem Tag der Kündigung und nicht mit der Erteilung des Entlassungsbewilligung.

Auflösungsurteil durch das Arbeitsgericht

Wahlweise   zur   Entlassungsbewilligung   kann   der   Arbeitgeber   beim   Arbeitsgericht,   sector   kanton,   eine   Klage   einreichen.   Gründe hierfür   können   eine   Abkürzung   des   Verfahrens   sein   oder   die   Nichterteilung   der   Entlassungsbewilligung.   Der   Arbeitsrichter, kantonrechter,   kann   durch   sein   Urteil   ein Arbeitsverhältnis   auflösen.   Gibt   der Arbeitsrichter   der   Klage   statt,   setzt   er   den   künftigen Zeitpunkt   der   Vertragsbeendigung   fest.   Dabei   ist   das   Gericht   nicht   an   die   gesetzlichen   Kündigungsfristen   gebunden.   Gleichzeitig kann der Arbeitsrichter eine Abfindung, ontslagvergoeding, festsetzen, berechnet nach der Formel “transitievergoeding”

Beendigung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen Einvernehmen; Aufhebungsvertrag

Die   Initiative   zum   Abschluss   eines   Aufhebungsvertrages,   beëindigingsovereenkomst,   geht   meistens   vom   Arbeitgeber   aus.   Der Arbeitgeber    muss    auf    nachteilige    Folgen    hinweisen    (z.B.    Folgen    für    den   Arbeitslosengeldanspruch    in    Bezug    zu    Fristen).    Ein Aufhebungsvertrag    -    "beëindigingsovereenkomst"    -    muss    immer    schriftlich    abgeschlossen    werden.   Wird    der   Arbeitnehmer anschließend arbeitslos, kann ein Aufhebungsvertrag die Ansprüche auf Arbeitslosengeld gefährden. Wer   einen   Aufhebungsvertrag   unterzeihnet,   wirkt   formel   an   der   Beendigung   seines   Arbeitsverhältnisses   mit   und   verursacht selbst   seine   Beschäftigungslosigkeit.   Um   beim Antrag   fürs Arbeitslosengeld   nicht   mit   einer   Sperrzeit   bestraft   zu werden,   sollte   der im Aufhebungsvertrag vermeldete Grund neutral formuliert sein. Lassen sie sich in solch ein Fall immer rechtlich beraten. Ein Arbeitnehmer   soll   beachten   dass   mit   dem Abschluss   eines Aufhebungsvertrages   eine   nachträgliche   Klage   nicht   mehr   zulässig ist.   Mann   sollte   sich   unbedingt   vor   Unterschrift   eines Auflösungsvertrag   Bedenkzeit   erbitten   um   sich   über   den Vertrag   beraten   zu lassen.   Wenn   ein   Arbeitgeber   mit   der   (fristlose)   Kündigung   droht,   falls   der   Aufhebungsvertrag   nicht   direct   vom   Arbeitnehmer unterschrieben wird, kann der Aufhebungsvertrag vor Gericht angefochten werden. .

Fristlose Kündigung ( Sie sind gefeuert! )  - Was nun und was zu tun?

Eine   fristlose   Kündigung   -   ontslag   op   staande   voet   /   ontslag   wegens   een   dringende   reden   -   beendet   das   Arbeitsverhältnis   direkt ohne    Kündigungsfrist.    Sie    ist    zulässig    wenn    einen    wichtigen    Grund    für    die    fristlose    Kündigung    existiert,    der    die    weitere Fortsetzung    des    Arbeitsverhältnisses    unzumutbar    macht,    z.B.    schuldhaft    arbeitsvertragswidrig    Verhalten    (z.B.    wiederholtes Zuspätkommen),   das   Begehen   einer   Straftat   im   Betrieb   (z.   B.   Diebstahl   auch von   geringwertigen   Sachen),   bei Arbeitsverweigerung, grober     Beleidigung,     gravierendem    Vertrauensbruch     oder    Verletzung     der    Arbeitsschutzbestimmungen.     Für     eine     fristlose Kündigung   müssen   also   dringende   und   deutlich   nachweisbare   Gründe   vorliegen.   Der   Grund   für   die   fristlose   Kündigung   muss auch im Kündigungsschreiben deutlich angegeben werden. Im   Falle   einer   fristlosen   Kündigung   kann   von   Gesetzes   wegen   innerhalb   von   sechs   Monaten   schriftlich   beim   Arbeitgeber   die Nichtigkeit     geltend     gemacht     werden.     Der     gefeuerte     Arbeitnehmer     kann     auch     beim     Arbeitsgericht     eine     Klage     zur Wiedereinstellungsanspruch   einreichen.   Da   jedoch   bei   einer   fristlosen   Kündigung   noch   weitere   Folgen   auf   den   Arbeitnehmer zukommen    können    z.B.    Verlust    Arbeitslosengeld    oder    Schadensersatzforderungen    des    Arbeitgebers,    ist    sofortige    rechtliche Beratung besonders wichtig. - -
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Kündigung in Holland - Kündigungsschutz

in Holland

In bestimmten Fallen kann ein Arbeitnehmer sich auf Kündigungsschutz, opzegverbod, berufen. Besonderen Kündigungsschutz genießen erkrankte Arbeitnehmer, Schwangere, Behinderte und Betriebsratsmitglieder.

Entlassungsbewilligung Arbeitsamt UWV

Der        Arbeitgeber        kann        aufgrund        seiner        freier Unternehmerentscheidung,                   ondernemersvrijheid, kündigen     um     Arbeitsplätze     abzubauen     oder     seinen Betrieb     -     teilweise     -     stillzulegen.    Auch     kann     er     ein Arbeitnehmer    kündigen    bei    langandauernde    Krankheit, häufige     Kurzerkrankungen,     Entzug     des     Führerscheins oder Verlust der Arbeitserlaubnis. Der   Arbeitgeber   muss   dafür   beim   zuständigen   Arbeitsamt, UWV-Werkbedrijf,              ein              Entlassungsbewilliging, ontslagvergunning,    beantragen    um    einen    Beschäftigten fristgerecht      aus      personen-      oder      betriebsbedingten Gründen   entlassen   zu   können.   Das Arbeitsamt   prüft   dabei, ob    ein    Entlassungsgrund   vorliegt.    Der   Arbeitgeber    muss dem   Antrag   geeignete   Unterlagen   beifügen.   Vor   Erteilung der     Entlassungsbewilligung    werden     beide     Seiten    vom Arbeitsamt    angehört.    Wenn    die    Entlassungsbewilligung erteilt     wird,     muss     innerhalb     von     acht     Wochen     die fristgerechte     Kündigung     ausgesprochen     werden.     Die Kündigungsfrist   beginnt   mit   dem   Tag   der   Kündigung   und nicht mit der Erteilung des Entlassungsbewilligung.

Auflösungsurteil durch das Arbeitsgericht

Wahlweise       zur       Entlassungsbewilligung       kann       der Arbeitgeber   beim   Arbeitsgericht,   sector   kanton,   eine   Klage einreichen.    Gründe    hierfür    können    eine   Abkürzung    des Verfahrens        sein        oder        die        Nichterteilung        der Entlassungsbewilligung.   Der   Arbeitsrichter,   kantonrechter, kann   durch   sein   Urteil   ein   Arbeitsverhältnis   auflösen.   Gibt der   Arbeitsrichter   der   Klage   statt,   setzt   er   den   künftigen Zeitpunkt     der    Vertragsbeendigung     fest.     Dabei     ist     das Gericht     nicht     an     die     gesetzlichen     Kündigungsfristen gebunden.     Gleichzeitig     kann     der     Arbeitsrichter     eine Abfindung,   ontslagvergoeding,   festsetzen,   berechnet   nach der Formel “transitievergoeding”

Beendigung des Arbeitsverhältnisses im

gegenseitigen Einvernehmen;

Aufhebungsvertrag

Die   Initiative   zum   Abschluss   eines   Aufhebungsvertrages, beëindigingsovereenkomst,          geht          meistens          vom Arbeitgeber    aus.    Der    Arbeitgeber    muss    auf    nachteilige Folgen           hinweisen           (z.B.           Folgen           für           den Arbeitslosengeldanspruch      in      Bezug      zu      Fristen).      Ein Aufhebungsvertrag   -   "beëindigingsovereenkomst"   -   muss immer      schriftlich      abgeschlossen     werden.     Wird      der Arbeitnehmer        anschließend        arbeitslos,        kann        ein Aufhebungsvertrag    die    Ansprüche    auf    Arbeitslosengeld gefährden. Wer   einen   Aufhebungsvertrag   unterzeihnet,   wirkt   formel an    der    Beendigung    seines    Arbeitsverhältnisses    mit    und verursacht   selbst   seine   Beschäftigungslosigkeit.   Um   beim Antrag    fürs    Arbeitslosengeld    nicht    mit    einer    Sperrzeit bestraft     zu     werden,     sollte     der     im    Aufhebungsvertrag vermeldete   Grund   neutral   formuliert   sein.   Lassen   sie   sich in solch ein Fall immer rechtlich beraten. Ein   Arbeitnehmer   soll   beachten   dass   mit   dem   Abschluss eines   Aufhebungsvertrages   eine   nachträgliche   Klage   nicht mehr     zulässig     ist.     Mann     sollte     sich     unbedingt     vor Unterschrift   eines   Auflösungsvertrag   Bedenkzeit   erbitten um   sich   über   den   Vertrag   beraten   zu   lassen.   Wenn   ein Arbeitgeber   mit   der   (fristlose)   Kündigung   droht,   falls   der Aufhebungsvertrag      nicht      direct      vom      Arbeitnehmer unterschrieben    wird,    kann    der    Aufhebungsvertrag    vor Gericht angefochten werden. .

Fristlose Kündigung ( Sie sind gefeuert! )  - Was nun

und was zu tun?

Eine    fristlose    Kündigung    -    ontslag    op    staande    voet    / ontslag    wegens     een     dringende     reden     -     beendet     das Arbeitsverhältnis     direkt     ohne     Kündigungsfrist.     Sie     ist zulässig    wenn    einen    wichtigen    Grund    für    die    fristlose Kündigung     existiert,     der     die     weitere     Fortsetzung     des Arbeitsverhältnisses    unzumutbar    macht,    z.B.    schuldhaft arbeitsvertragswidrig        Verhalten        (z.B.        wiederholtes Zuspätkommen),   das   Begehen   einer   Straftat   im   Betrieb   (z. B.     Diebstahl     auch     von     geringwertigen     Sachen),     bei Arbeitsverweigerung,    grober    Beleidigung,    gravierendem Vertrauensbruch                oder                Verletzung                der Arbeitsschutzbestimmungen.   Für   eine   fristlose   Kündigung müssen     also     dringende     und     deutlich     nachweisbare Gründe   vorliegen.   Der   Grund   für   die   fristlose   Kündigung muss   auch   im   Kündigungsschreiben   deutlich   angegeben werden. Im    Falle    einer    fristlosen    Kündigung    kann    von    Gesetzes wegen    innerhalb    von    sechs    Monaten    schriftlich    beim Arbeitgeber   die   Nichtigkeit   geltend   gemacht   werden.   Der gefeuerte    Arbeitnehmer    kann    auch    beim    Arbeitsgericht eine   Klage   zur Wiedereinstellungsanspruch   einreichen.   Da jedoch   bei   einer   fristlosen   Kündigung   noch weitere   Folgen auf    den    Arbeitnehmer    zukommen    können    z.B.    Verlust Arbeitslosengeld     oder     Schadensersatzforderungen     des Arbeitgebers,   ist   sofortige   rechtliche   Beratung   besonders wichtig. - -